Öffentlicher Wohnungsbau / Cooperative Housing

Stadtrundgang, geleitet und moderiert von Irina Davidovici / City tour, guided and moderated by Irina Davidovici

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum gehört zu den andauernden wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen Zürichs. Eine der bedeutendsten Lösungen der Stadt bestand darin, Genossenschaften als erschwingliche Alternative zu fördern. Dieses und andere gemeinnützige Wohnmodelle (Philanthropie, städtische Wohnförderung, Stiftungen) haben sich seit dem industriellen Wachstum der Jahrhundertwende über den Übergang zur Dienstleistungswirtschaft im späten 20. Jahrhundert hinweg behauptet und die schlimmsten Auswüchse des Neoliberalismus im 21. Jahrhundert eingedämmt.

Dieser chronologische Rundgang mit der Historikerin Irina Davidovici beleuchtet kommunale, genossenschaftliche und andere Formen des gemeinnützigen Wohnungsbaus im Industriequartier (Kreis 5) als konzentrierte Geschichte des bezahlbaren Wohnraums.

Treffpunkt:
15:00 Uhr, vor
dem Haupteingang des Museums für Gestaltung Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich

Route:

Fierzhäuser (J. Baur et al., 1872-76)

Wohnsiedlung Limmat I, Stadt Zürich (Friedrich W. Fissler, 1908-09)

Kolonien Industrie 1-3, BEP (E. Hess, 1915; C. Leuenberger und P. Giumini, 1920; P. Giumini, 1926)

Siedlung Ottostrasse, ABZ (Otto Streicher, 1927)

Wohnsiedlung Limmat II, Stadt Zürich / SAW (Bolliger, Hänger, Dubach; Hertig, Hertig, Schoch, 1985)

Zollhaus, Genossenschaft Kalkbreite (Enzmann Fischer, 2020)

  

Die Tour findet in Englisch statt.

Alle Projekte werden nur von der Strasse oder öffentlich zugänglichen Bereichen aus besichtigt.

Nur nach vorheriger Anmeldung; die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Der Rundgang ist bereits ausgebucht.

Anmeldung nur auf Warteliste möglich unter anmeldung@zaz-bellerive.ch


Among Zurich’sperennialeconomic anddemographic challenges is the lack of affordable housing.Oneof the city’s most significant solutions has been to ad-vance cooperatives as an affordable alternative. This and other non-profit housing models (philanthropic, municipal, foundations) have persisted from nine-teenth and early twentieth centuries industrial growth, through the transition to service economy in the late twentieth century and curbed the worst impulses of neoliberalism in the twenty-first.

This chronological tour with historian Irina Davidovici examines municipal, cooperative, and other forms of non-profit housing in the Industriequartier (Kreis 5) as a concentrated history of affordable housing.

Meeting point:
outside entrance of Museum für GestaltungAusstellungsstrasse 60, 8005 Zürich.

Start: 3pm

Tour Itinerary:

Fierzhäuser (J. Baur et al., 1872-76)

WohnsiedlungLimmat I,Stadt Zürich (Friedrich W. Fissler, 1908-09)

Kolonien Industrie 1-3, BEP(E. Hess, 1915;C. Leuen-berger and P. Giumini, 1920;P. Giumini, 1926)

SiedlungOttostrasse, ABZ (Otto Streicher, 1927)

WohnsiedlungLimmat II,Stadt Zürich / SAW(Bolliger,Hänger, Dubach; Hertig, Hertig,Schoch, 1985)

Zollhaus, Genossenschaft Kalkbreite (Enzmann Fischer, 2020)

The tour will take place in English. All projects will be viewed from the street or publicly accessible areas only.

By registration only, group restricted to 20 people.

Registration anmeldung@zaz-bellerive.ch