Ausstellung Zürich: Dialoge zur Verdichtung
27. Februar 2026 bis 28. Juni 2026
In den kommenden Jahrzehnten rechnet die Stadt Zürich mit einem Bevölkerungswachstum von rund 25 Prozent – das entspricht etwa 100 000 zusätzlichen Einwohner:innen. Neben der Bereitstellung von Wohnraum betrifft diese Entwicklung auch gemeinschaftliche Dienstleistungen, öffentliche Einrichtungen, Mobilität und Erholungsflächen. Gleichzeitig verändern sich Wohnformen und Mobilitätspraktiken, der Klimawandel erfordert neue planerische Antworten, und Grünräume gewinnen weiter an Bedeutung. Stadtentwicklung muss unter diesen Bedingungen zunehmend ganzheitlich gedacht werden.
Wie lässt sich Zürich weiter verdichten, ohne an städtischer Qualität zu verlieren? Und wie können jene öffentlichen Angebote, die die Stadt prägen und lebenswert machen, langfristig gesichert werden?
«Dialoge zur Verdichtung / Dialogues on Densification» untersucht Szenarien, die sich diesen Fragen widmen. Die Ausstellung blickt auf die historische Entwicklung der Stadt und zeigt, wie sich Zürich auf Grundlage robuster städtebaulicher Regelwerke und Codes entwickeln konnte. Zugleich fragt sie, inwiefern diese bestehenden Instrumente heute einer Neubewertung bedürfen, und sucht nach gestalterischen Ansätzen, mit denen Verdichtungsprozesse qualitativ gesteuert werden können.
Thematisch gegliedert behandelt die Ausstellung die Bereiche Wohnen, öffentlicher Raum und Mobilität, öffentliche Bauten, Gewerbe- und Arbeitsnutzungen sowie das bauliche Erbe. Film, grossmassstäbliche physische Modelle, Archivmaterialien, Zeichnungen, Fotografien und digitale Rundgänge vermitteln unterschiedliche Perspektiven auf ein dichteres und zugleich nachhaltiges Zürich.
Zeitgleich mit der Ausstellung erscheinen zwei Publikationen als inhaltliche Begleitung:
«Zürich Primer: Eine konzeptionelle Planungsvision für die Stadt» sowie
«Zürich Atlas: Eine Archäologie urbaner Codes und Formen» (Verfügbar in Englisch und Deutsch)
Kuration:
Jonathan Sergison, Tom Avermaete
Projektpartner:innen:
Irina Davidovici, gta Archiv
In Kooperation mit:
- ISUP Accademia di Architettura Mendrisio
- D-Arch ETH Zürich
- gta Archiv
- ZAZ BELLERIVE
Projektkoordination:
Giulia Scotto
Kuratorische Assistenz:
Tobias Quezado Deckker
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English:
Zurich: Dialogues on Densification
In the coming decades, the City of Zurich expects population growth of around 25 per cent, equivalent to approximately 100,000 additional residents. This growth affects not only housing, but also community services, public facilities, mobility and recreational spaces. At the same time, changing living and mobility patterns, the need to address climate change, and the increasing importance of green spaces call for new planning approaches. Urban development therefore requires an increasingly holistic perspective.
How can Zurich continue to densify without compromising urban quality? And how can the public amenities that contribute to the city’s liveability be secured in the long term?
Dialogues on Densification explores scenarios that address these questions. The exhibition traces Zurich’s historical development and examines the role of robust urban planning codes and regulations, while also considering how these instruments may need to be reassessed today. It investigates design-led approaches to guiding densification in qualitative terms.
The exhibition is organised thematically around housing; public space and mobility; public buildings; commercial and employment uses; and the built heritage. Films, large-scale physical models, archival materials, drawings, photographs and digital walkthroughs present perspectives on a denser yet sustainable Zurich.
Published alongside the exhibition are two accompanying publications:
Zurich Primer: A Propositional Planning Vision for the City and
Zurich Atlas: An Archaeology of Urban Codes and Forms (available in English and German)


